"…bin z.B. in einer Woche zweimal vom Platz geflogen. Da beziehst du Prügel von Presse und Mitspielern"

„Was ich ganz vergessen habe zu fragen…“ Auf dem Männerklo. Nach dem Interview, nicht währenddessen wohlgemerkt. „Frag ruhig“, sagt ein Thomas Stehle, der zuvor schon mehr als eine Stunde lang ein geduldiger und durchaus redseliger Gesprächspartner war (und ein sehr angenehmer dazu), der sich aber jetzt erstmal die Hände wäscht. „Eigentlich wollte ich noch wissen, was die Leute von einem erwarten oder denken, wenn man irgendwo neu hinkommt und den Spitznamen ‘die Axt‘ mitbringt.“ „Mich hat jedenfalls noch niemand für einen Massenmörder gehalten!“
Thomas Stehle, 29 und Fußballprofi, liebt es auf den Punkt und ohne Umschweife. Außerdem Ordnung, gute Pläne und trotzdem in den Tag hinein leben, wie wir glauben, herausgefunden zu haben. Geregelte Ordnung und Spaß – das funktioniert? Wir trafen einen Sportler, der nicht gerne groß Aufhebens macht und Zufriedenheit in den kleinen Dingen findet – und beim Golfen. Thomas Stehle ist dennoch so wenig ein Klischee wie die Axt ein Massenmörder.

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